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Der Branchen-CRI (Creditreform Risiko Indikator) bewertet die Risikostruktur
der Branche. Das Analyseverfahren des Branchen-CRI misst die Insolvenzanfälligkeit einer
Branche. Der ausgewiesene Wert bezieht sich auf den zugeordneten
Wirtschaftszweig, herausgegeben vom Statistischen Bundesamt (WZ 2008).
Beispiel:
Ein Creditreform Branchen-CRI von 5,02 % beschreibt ein hohes Ausfallrisiko von Firmen dieser Branche. Bis 2,1 % bezeichnen wir das Risiko als niedrig, ab 2,5 % wird es als hoch bewertet. Der Durchschnitt über alle Branchen in Deutschland liegt bei 2,3 %.
Definition:
Das Vorliegen einer Insolvenz wird durch sog. Negativmerkmale angezeigt und definiert. Die Zahl der insolventen Unternehmen ergibt sich durch die Selektion aller Datensätze der Creditreform-Wirtschaftsdatenbank, die im Untersuchungszeitraum ein Negativmerkmal aufgewiesen haben, wie
z. B.:
- Haftanordnung zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung
- Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung
- Unternehmerische Insolvenzverfahren
- Verbraucherinsolvenzverfahren (von unternehmerisch tätigen Personen)
- Insolvenzverfahren über den Nachlass
Die Kennzahl des Branchen-CRI ermöglicht die Ableitung von Gefährdungspotenzialen der Unternehmen aller Wirtschaftszweige der Bundesrepublik Deutschland. Dadurch lassen sich insbesondere die spezifischen Chancen und Risiken zwischen den verschiedenen Branchen identifizieren und direkt miteinander vergleichen. Die hieraus resultierenden Erkenntnisse können als zusätzliche Entscheidungskriterien für die optimale Zusammen-setzung Ihres Kreditportefeuilles einbezogen werden und Ihre strategischen Entscheidungen unterstützen. Somit liefern Ihnen die Creditreform Risiko Indikatoren konkrete Anhaltspunkte für Risikosteuerungsmaßnahmen.
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